| 1 | Gott, du hast uns verworfen, hast uns zerstreut, bist zornig gewesen; führe uns wieder zurück! |
| 2 | Du hast das Land erschüttert, hast es zerrissen; heile seine Risse, denn es wankt! |
| 3 | Du hast dein Volk Hartes sehen lassen, mit Taumelwein hast du uns getränkt. |
| 4 | Denen, die dich fürchten, hast du ein Panier gegeben, daß es sich erhebe um der Wahrheit willen. (Sela.) |
| 5 | Damit befreit werden deine Geliebten, rette durch deine Rechte und erhöre uns! |
| 6 | Gott hat geredet in seiner Heiligkeit: Frohlocken will ich, will Sichem verteilen und das Tal Sukkoth ausmessen. |
| 7 | Mein ist Gilead, und mein Manasse, und Ephraim ist die Wehr meines Hauptes, Juda mein Herrscherstab. |
| 8 | Moab ist mein Waschbecken, auf Edom will ich meine Sandale werfen; Philistäa, jauchze mir zu! |
| 9 | Wer wird mich führen in die feste Stadt, wer wird mich leiten bis nach Edom? |
| 10 | Nicht du, Gott, der du uns verworfen hast, und nicht auszogest, o Gott, mit unseren Heeren? |
| 11 | Schaffe uns Hülfe aus der Bedrängnis! Menschenrettung ist ja eitel. |
| 12 | Mit Gott werden wir mächtige Taten tun; und er, er wird unsere Bedränger zertreten. |