| 1 | Höre, Gott, meine Stimme in meiner Klage; vor dem Schrecken des Feindes behüte mein Leben! |
| 2 | Verbirg mich vor dem geheimen Rat der Übeltäter, vor der Rotte derer, die Frevel tun! |
| 3 | Welche ihre Zunge geschärft haben gleich einem Schwerte, ihren Pfeil angelegt, bitteres Wort, |
| 4 | Um im Versteck zu schießen auf den Unsträflichen: plötzlich schießen sie auf ihn und scheuen sich nicht. |
| 5 | Sie stärken sich in einer bösen Sache; sie reden davon, Fallstricke zu verbergen; sie sagen: Wer wird uns sehen? |
| 6 | Sie denken Schlechtigkeiten aus: "Wir habens fertig, der Plan ist ausgedacht!" Und eines jeden Inneres und Herz ist tief. |
| 7 | Aber Gott schießt auf sie, -plötzlich kommt ein Pfeil: ihre Wunden sind da. |
| 8 | Und sie werden zu Fall gebracht, ihre Zunge kommt über sie; alle, die sie sehen, werden den Kopf schütteln. |
| 9 | Und es werden sich fürchten alle Menschen, und das Tun Gottes verkünden und sein Werk erwägen. |
| 10 | Der Gerechte wird sich in Jehova freuen und auf ihn trauen; und es werden sich rühmen alle von Herzen Aufrichtigen. |